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Christus-Kapelle - Ahnenforschung

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Christus-Kapelle

Friedhöfe > Deutschland > Niedersachsen > Region Hannover > Neustadt am Rübenberge > Mardorf

Mardorf gehörte im späten Mittelalter zu Rehburg, später zu Husum und seit 1522 zu Schneeren. Seitdem war der Pastor von Schneeren auch für Mardorf zuständig. Das hieß, dass die Mardorfer regelmäßig den damals beschwerlichen Weg nach Schneeren auf sich nehmen mussten, für die Gottesdienste, aber auch für jede Taufe, jede Eheschließung und jede Beerdigung.

Im Jahr 1722 wurde schließlich die Kapelle mit ihrem acht-eckigen Grundriss erbaut. Im Dachreiter wurde eine Glocke aufgehängt.

Die Tür ist für heutige Verhältnisse recht niedrig. Zwei Gegenstände stammen aus der Bauzeit der Kapelle: der Opferstock mit der Inschrift: „GEDENKE DER ARMEN * AB * 1721“ und die hölzerne Taube über der Kanzel.

In den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde eine gebrauchte Orgel mit mehreren Registern aufgestellt.

Die bisherige Innenausstattung der Kapelle wurde 1978 entfernt: ein Kanzelaltar, eine Empore über dem Eingang sowie die gesamte Bestuhlung.

1986 wurden ein hölzerner Taufengel und ein Wandkruzifix aufgehängt, später auch Eichenbohlen mit den Namen der Pastoren.

Die Kapelle erhielt den Namen „Christus-Kapelle“ und ist seit einigen Jahren verlässlich geöffnete Kirche – täglich geöffnet von 10 bis 17 Uhr - von Anfang April bis Ende Oktober. Durch ihre Lage am Pilgerweg Loccum - Mariensee ist sie Pilgerkirche. Seit 2012 trägt sie außerdem die Auszeichung „Radwege-Kirche“als Hinweis auf eine Radfahrer-freundliche Ausstattung und der Lage in der Nähe des Meer-Radweges.

 
 
 
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